Worauf ist bei der Aufnahme der Bewegung und der Videoanalyse zu achten:

1) Filmen Sie die Fallbewegung des Papierkegels mithilfe Ihrer Handykamera. Je höher die Auflösung der Handykamera, desto besser die Videoqualität. 

2) Halten Sie das Handy ruhig (am besten auf einer festen Oberfläche auflegen) und möglichst parallel zur Bewegung halten. Die Kamera nicht schräg halten! In der Videoaufnahme sollte ebenfalls ein Maßstab zu erkennen sein, z. B. Zollstock oder Maßband, welcher oder welches sich im gleichen Abstand wie das fallende Objekt befindet. Diese Angabe ist wichtig für die spätere Auswertung der Bewegung. Zudem sollte sich das Objekt vom Hintergrund farblich abheben.

3) Laden Sie das Video in viana.net hoch. Sollte das Video um 90° gedreht sein, können Sie es je nach Software-Version vertikal ausrichten.  

4) Anschließend muss das Video in brauchbare und nicht brauchbare Filmsequenzen eingeteilt werden. Das bedeutet, dass eventuell nur ein Teil der gesamten Videosequenz zur Auswertung benötigt wird. Dies kann über die schwarzen Dreiecke in der Zeitleiste unterhalb des Videos realisiert werden. Zwischen den beiden Dreiecken sollte nun die gewünschte Bewegung zu sehen sein.

5) Unter „Video einmessen“ können Sie den Ursprung des Koordinatensystems festlegen. Dies sollte im Idealfall die Spitze des Papierkegels sein. Anschließend muss eine vorher abgemessene Länge (z. B. Metermaß im Video) bestimmt werden. Kennzeichnen Sie Anfang und Ende der Strecke und geben Sie den Betrag und die Einheit der eingezeichneten Strecke an.

6) Im Reiter „Koordinatensystem“ kann man nun festlegen, in welche Richtung die x- und y-Achsen des Koordinatensystems zeigen. Die x-Achse wird bei Fallbewegungen meist senkrecht zur Bewegungsrichtung ausgerichtet, die y-Achse zeigt entsprechend nach oben (entgegen der Fallrichtung).

7) Nun erfolgt die eigentliche Videoanalyse. Unter „Automatischer Objektverfolgung“ kann man das Objekt automatisch verfolgen lassen. Sollte dies zu Problemen führen, weil z. B. die Hintergrundfarbe dem Objekt zu ähnlich ist, kann das Objekt auch manuell verfolgt werden. Für eine erfolgreiche Objektverfolgung sollte vorab die „Objektfarbe“ ausgewählt werden. Um Farbdoppelungen zu vermeiden, kann der Bereich der Objektverfolgung eingegrenzt werden (s. „Suchbereich eingrenzen“). Abschließend kann die Objektverfolgung unter „Automatischen Modus starten“ erfolgen. 

8) Nach der Objektverfolgung können die Diagramme unter „Diagramme“ eingesehen werden. Wählen Sie nun das t-y-Diagramm.

9) Alle Messdaten und Diagramme können oben im Reiter unter „Diagramm“ gespeichert oder exportiert werden.


Alle Hinweise werden auch in folgendem Video besprochen:

Zuletzt geändert: Freitag, 2. Januar 2026, 14:50
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