Lernsituation 1: Material für Lehrerinnen und Lehrer
Unterrichtsmaterialien
Ausgangssituation
- Ausgangssituation als Word-Datei
1. Auftrag erarbeiten Sie die Planungsschritte (Lösung)
- Mögliche Lösung der Analyse und Planung der Lernsituation
2. Gestalten Sie die Präsentation (Lösung)
- Einige Inhalte (z. B. Accordion-Listen, Image Hotspot-Bilder) der Infoblätter wurden mit H5P erstellt und befinden sich im Moodle-Inhaltsspeicher.
- Um einige Inhalte in H5P erstellen zu können, wurden zuvor Grafiken in Powerpoint erstellt. Die Powerpoint-Datei können Sie hier herunterladen.
- Mögliche Lösung der WG11 für die Konferenz
- Mögliche Lösung des Verbandes der Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer.
3. Präsentieren und diskutieren Sie die Ergebnisse
- Druckversion der Rollenkarten für die Präsentation (als Powerpoint-Datei)
1. Teil der Ergebnispräsentation: Konferenz
An der Konferenz nimmt auch der Verband der Hausbesitzerinnen und -besitzer teil. Die Interessen dieses Verbandes laufen vermutlich den Interessen der Schülerinnen und Schüler der WG11 entgegen. Diese Tatsache belebt (hoffentlich) die Diskussion. Eine Gruppe oder die Lehrperson sollte deshalb die Rolle der Verbandsmitglieder übernehmen. Um die Position des Verbandes darzustellen, kann diese Präsentation genutzt werden.
2. Teil der Ergebnispräsentation: Sicherung
Im 2. Teil der Ergebnispräsentation sollten die Lernziele im Rahmen eines Lehrer-Schüler-Gesprächs gesichert werden. Die Lehrperson könnte dabei die Lernziele abfragen, denn diese sollten nun von den Schülerinnen und Schüler gelernt worden sein. Die Lernziele stehen bei „informieren“ oder „üben“.
Im Rahmen der Sicherung der Lernziele könnte die Lehrperson folgende Fragen stellen:
- Wie beurteilen* Sie Ihr eigenes wirtschaftliches Handeln in Bezug auf diesen Spendenaufruf der Wikipedia-Foundation? Mögliche Schülerinnen- bzw. Schülerantwort: Viele Menschen nutzen die Wikipedia-Einträge. Allerdings spenden vermutlich nur sehr wenige Menschen. Es handelt sich um ein klassisches Trittbrettfahrerproblem, denn die Nutzung der Wikipedia-Seiten lässt sich nur sehr schwer beschränken (kein Ausschlussprinzip) und viele Menschen können gleichzeitig die Wikipedia-Artikel lesen (nicht rivalisierend im Konsum). Wenn sich allerdings niemand findet, der für die Nutzung der (sehr nützlichen) Online-Enzyklopädie bereit ist, zu spenden, wird es das Wikipedia-Angebot unter Umständen bald nicht mehr geben.
Üben
Didaktische Hinweise
1. Stunde: Erläuterung des didaktischen Konzepts und des Moodle-Kurses
Hinweise zum didaktischen Konzept
- Lerneffizienz (zum Erläutern für Schülerinnen und Schüler, warum ein handlungsorientiertes Vorgehen gewählt wurde)
Erläuterung des Moodle-Kurses:
- Wie fülle ich das Planungsdokument (Prozessschritt: planen & analysieren) aus?
- Wie lade ich die Lösung (Prozessschritt: erarbeiten) hoch?
- Wie ergibt sich die Note der Lernsituation?
Ggf. zu einem späteren Zeitpunkt:
- Wie schreibe ich einen Wiki-Artikel (Prozessschritt üben)?
- Wie erstelle ich eine Learning-App (Prozessschritt üben)?
- Wie erstelle ich ein Video (Prozessschritt üben)?
2. Stunde: Problemanalyse, Planung, Zielsetzung und Beginn mit der Erarbeitung
(Phasen: Ausgangssituation und planen & analysieren)
Die Schülerinnen und Schüler analysieren z. B. zuerst in Einzelarbeit und dann in ihren Gruppen die Ausgangssituation und formulieren ein SMART-Ziel. Dazu nutzen sie das Planungswerkzeug (siehe Planen & Analysieren). Hilfreiche Impulsfragen seitens der Lehrperson zur Besprechung der Ausgangssituation können sein:
- Was überlegt die Landesregierung und der Oberbürgermeister von Ravensburg in Bezug auf den Altdorfer Forst zu tun? Antwort: Allen Bürgerinnen und Bürger soll die Holznutzung zu privaten Zwecken, insbesondere der Holzeinschlag zur Brennholzgewinnung, erlaubt werden. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das SMART-Ziel möglichst spezifisch (S).
- Was ist der Zweck der geplanten Konferenz: Gegenstand der Konferenz soll die Anhörung der unterschiedlichen Positionen der jeweiligen Interessengruppen zur geplanten Freigabe des Altdorfer Forstes sein. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das SMART-Ziel möglichst spezifisch (S).
- Aus welchen Teilen besteht die geplante Konferenz: Präsentation des eigenen Standpunkts (aus Sicht der jungen Generation) & anschließende Diskussion. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das SMART-Ziel möglichst spezifisch (S).
- Wie soll die Präsentation sein? Antwort: Die Präsentation soll aussagekräftig, anschaulich, und zudem vermutlich klar strukturiert, fehlerfrei sein. Und natürlich müssen alle Inhalte richtig sein. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das SMART-Ziel messbar (M).
- Warum ist das Ziel für Sie wichtig? Antwort: Die Konferenz ist wichtig, da die Klasse die Interessen zukünftiger Generationen vertritt und möglicherweise die Entscheidung beeinflusst, wie zukünftig der Altdorfer Forst genutzt wird. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, warum die Erreichung des SMART-Ziels aus ihrer Sicht attraktiv (A) ist.
- Ist die Teilnahme an der Konferenz realistisch? Antwort: Wenn sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld des Gesprächs mithilfe der Info-Materialien informieren, die Präsentation erstellen und üben, dann ist die erfolgreiche Teilnahme an der Konferenz realistisch. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, warum die Erreichung des SMART-Ziels aus ihrer Sicht realistisch (R) ist.
- Bis muss die Präsentation und die Diskussion vorbereitet werden? Antwort: Die Konferenz findet am 27. September statt. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das SMART-Ziel termingebunden (T).
Handlungsprodukt der Lernsituation ist die Erstellung der Präsentation und die Teilnahme an der Diskussion im Rahmen der Konferenz. Wichtig ist der Hinweis auf die Zielgruppe: das Landratsamt Ravensburg und der Verband der Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer.
3.-7. Stunde: Erarbeitung
(Phase: Erarbeiten)
Zur Vorbereitung auf die Konferenz bearbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen die Präsentationsvorlage (die Powerpoint-Präsentation). Die Lehrperson hilft den Gruppen in der Informationsphase, unterstützt leistungsschwächere Gruppen bzw. Schülerinnen und Schüler, gibt ggf. bei Bedarf kurze Frontalinput-Einheiten.
8. Stunde: 1. Teil der Ergebnispräsentation: Konferenz (Teilplenum 1)
Phase: Präsentieren & Erklären (Teilplenum 1) bzw. Erarbeiten und Üben (Teilplenum 2)
Die Klasse, bzw. die Gruppen werden in zwei Hälften (Teilplenum 1 und Teilplenum 2) eingeteilt. Die Einteilung erfolgt durch die Gruppen (siehe Präsentieren & Erklären) selbst: Die Gruppen buchen einen von zwei möglichen Konferenzterminen, wobei die Anzahl der buchbaren Plätze pro Termin begrenzt ist. Dadurch wird die Klasse automatisch geteilt. Ziel ist es, mit einer relativ kleinen Lerngruppe die Ergebnispräsentation durchzuführen. Beispiel: Bei 8 Gruppen nehmen die ersten 4 Gruppen (Teilplenum 1) am 1. Termin teil. Die anderen 4 Gruppen (Teilplenum 2) nehmen an dem 2. (späteren) Termin teil und arbeiten in der Zwischenzeit an der Lernsituation weiter und bereiten z. B. die Diskussion vor oder bearbeiten Übungsaufgaben. Für das zweite Teilplenum muss in dieser Zeit ein weiterer Raum (z. B. DV-Raum) gebucht werden.
9. Stunde: 2. Teil der Ergebnispräsentation: Sicherung & Reflexion (Teilplenum 1)
Phase: Präsentieren & Erklären (Teilplenum 1) bzw. Üben (Teilplenum 2)
Nachdem das 1. Teilplenum (z. B. die Gruppen 1–4) die Konferenz durchgeführt hat, findet im 2. Teil der Ergebnispräsentation eine Ergebnissicherung statt. Im Rahmen dieser Sicherung wird auf die Lernziele der Lernsituation eingegangen. Alle offenen Fragen zu den Lernzielen sollten geklärt werden.
Danach könnte auf aktuelle wirtschaftspolitische Entscheidungen eingegangen werden. Material zur Besprechung aktueller Entwicklungen finden Sie oben bei „Unterrichtsmaterialien“.
Am Ende der Ergebnispräsentation 1b sollte eine Reflexion und Bewertung der Schülerleistungen erfolgen. Grundlage könnte die Diskussion, der Prozess der Problembearbeitung, die Erreichung der Lernziele etc. sein.
Die Gruppen des Teilplenums 2 arbeiten in der Zwischenzeit an der Lernsituation weiter und bereiten z. B. die Diskussion vor oder bearbeiten Übungsaufgaben. Für das zweite Teilplenum muss in dieser Zeit ein weiterer Raum (z. B. DV-Raum) gebucht werden.
10. Stunde: 1. Teil der Ergebnispräsentation: Konferenz (Teilplenum 2)
Phase: Präsentieren & Erklären (Teilplenum 2) bzw. Üben (Teilplenum 1)
An der Ergebnispräsentation 2 nimmt nun die andere Hälfte der Klasse (Teilplenum 2) teil. Der Ablauf ist der gleiche wie beim Teilplenum 1. Auch hier ist es das Ziel, mit nur der Hälfte der Klasse die Ergebnispräsentation durchzuführen. Die Gruppen des Teilplenum 1, die bereits die Ergebnispräsentation absolviert haben, bearbeiten die Übungsaufgaben zur Lernsituation. Für diese Gruppen muss ein zweiter Raum (z. B. DV-Raum) gebucht werden.
11. Stunde: 2. Teil der Ergebnispräsentation: Sicherung & Reflexion (Teilplenum 2)
Phase: Präsentieren & Erklären (Teilplenum 2) bzw. Üben (Teilplenum 1)
Nachdem das 2. Teilplenum (z. B. die Gruppen 5–8) die Konferenz durchgeführt hat, findet im 2. Teil der Ergebnispräsentation eine Ergebnissicherung statt. Im Rahmen dieser Sicherung wird auf die Lernziele der Lernsituation eingegangen. Alle offenen Fragen zu den Lernzielen sollten geklärt werden.
Danach könnte auf aktuelle wirtschaftspolitische Entscheidungen eingegangen werden. Material zur Besprechung aktueller Entwicklungen finden Sie oben bei „Unterrichtsmaterialien“.
Am Ende der Ergebnispräsentation 2b sollte eine Reflexion und Bewertung der Schülerleistungen erfolgen. Grundlage könnte die Diskussion, der Prozess der Problembearbeitung, die Erreichung der Lernziele etc. sein.
Die Gruppen des Teilplenums 1 arbeiten in der Zwischenzeit an der Lernsituation weiter und bearbeiten Übungsaufgaben. Für das 1. Teilplenum muss in dieser Zeit ein weiterer Raum (z. B. DV-Raum) gebucht werden.