Muskeln sind aus spezifischen Zellen aufgebaut, die sich nach einem Nervenimpuls zusammenziehen und damit verkürzen können. Weil Muskeln an Knochen angeheftet sind, ziehen sie durch die Kontraktion einen Knochen in eine andere Position (z. B. Anbeugen des Unterarms durch Kontraktion des Oberarmmuskels).

Damit der Knochen wieder in seine Ausgangsposition kommt, benötigt der Gegenspieler (Antagonist) des Muskels einen Nervenimpuls zur Kontraktion. Damit wird der erste Muskel wieder auseinandergezogen und der Knochen zurückbewegt (Strecken des Armes).

Muskelkraft baut sich durch Training und eiweißhaltige Ernährung auf.

Wenn der Körper hingegen längere Zeit weniger Anstrengung erfährt, baut der Körper Muskelmasse ab. Folglich verfügt er nur noch über weniger Kraft. Dies kann – gerade beim älteren Menschen – zu einer erhöhten Sturzneigung führen. Meist führt Muskelabbau zusätzlich zum Aufbau von Fettmasse, was den Bewegungsmangel oft verstärkt. Ab einem Alter von 30 Jahren führen verschiedene Faktoren tendenziell zu einem Muskelabbau: sinkende Hormonspiegel (insbesondere von Testosteron), proteinarme Ernährung bzw. Mangelernährung, chronische Entzündungen bzw. Erkrankungen. Es ist also gezielte Prävention nötig.

Zuletzt geändert: Freitag, 15. Mai 2026, 10:54
Herausgeber: Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), Heilbronner Straße 314, 70469 Stuttgart, Telefon 0711/21859-0, poststelle@zsl.kv.bwl.de
Verantwortlich im Sinne des Presserechts: ZSL, Irmgard Mühlhuber, Ref. 24 "Digitalisierung, Medienbildung", Heilbronner Straße 314, 70469 Stuttgart, Telefon 0711/21859-240, digitalebildung@zsl.kv.bwl.de
Kontakt zum/r behördlichen Datenschutzbeauftragte/n: datenschutz@zsl.kv.bwl.de