• LS1.2: Die Gelenkarten und ihr Vorkommen beschreiben

    • Ich kann …

      In diesem Lernschritt lerne ich Folgendes:

      • Ich kann (fachliche Kompetenzen) ...
        • den Aufbau und die Funktion eines Gelenks beschreiben,
        • Gelenkarten benennen und Körperstellen zuordnen,
        • anhand von eigenen Körperbewegungen mögliche Bewegungsrichtungen eines Gelenks wahrnehmen und beschreiben. 
      • Ich kann (überfachliche Kompetenzen) ...
        • Informationen aus kurzen Texten ableiten,
        • eine auf das Wesentliche gekürzte, visualisierte Zusammenfassung erstellen. 
    • Einstieg

      Bewegen Sie sich in unterschiedlichem Tempo – mal langsamer, mal schneller – durch den Raum. 

      Wenn Sie den ersten Ton hören, werden Arme und Hände „versteift“. Strecken Sie Ihre Arme gerade nach unten und bewegen Sie diese nicht mehr. 

      Wenn Sie den zweiten Ton hören, versteifen zusätzlich Ihre Knie. Sie bewegen diese nun nicht mehr. 

      Wenn Sie den dritten Ton hören, versteift zusätzlich Ihre Hüfte. Sie können sich in der Hüfte nur noch leicht nach vorne beugen. 

      Tauschen Sie sich über Ihre Erfahrungen aus. Welche Funktion haben Gelenke? 

      Notieren Sie Ihre Ergebnisse. 

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    • Aufgaben für den Lernschritt

      1. Information in Einzelarbeit

        • Informieren Sie sich mittels des Materials 1 und des Materials 2 über Gelenke und ihre Bedeutung für den Bewegungsapparat.

      2. Vertiefung und Transfer in Partnerarbeit   

      • Führen Sie zu zweit alle möglichen Gelenkbewegungen aus und tauschen Sie sich aus, in wie viele Richtungen sich das jeweilige Gelenk bewegen lässt: 
        • Hüftgelenk
        • Ellbogengelenk
        • Radio-Ulnar-Gelenk (Elle-Speiche)
        • Daumengrundgelenk
        • Handgelenk
      • Überprüfen Sie sich anhand der Übung (Material 3). 

      3. Erarbeitung in Einzelarbeit

      • Erstellen Sie sich – sofern Sie nicht bereits Lernschritt 1 oder 3 bearbeitet haben – aus einem DinA4-Blatt (blanko) ein Minibooklet als eine Art „Spickzettel“ nach dieser Anleitung. 
      • Beschriften und gestalten Sie die Seiten 6–7 des Minibooklets:
        • Seite 6: Aufbau und Funktion eines Gelenkes
        • Seite 7: Gelenkarten 
      • Nutzen Sie Farben und Bilder/Symbole. 

      Übrigens: Spickzettel haben zu Unrecht einen schlechten Ruf. Sie helfen, das Wichtigste ganz komprimiert und strukturiert zusammenzufassen, am besten mit einer Visualisierung. Dadurch wird Gelerntes wiederholt und umgearbeitet, das bedeutet, es wird vertieft gelernt! 

      Sie passen in die Hosentasche und können bis kurz vor einem Test eine wichtige Hilfe sein, Schwieriges in das Langzeitgedächtnis zu bekommen. Außerdem geben sie Sicherheit und können so vor einem Black-out schützen. 

      Ein selbst erstellter und gut gemachter Spickzettel wird am Ende also gar nicht benötigt!

      Sie können bei Bedarf das Unterstützungsmaterial (Minibooklet Seite 6–7) nutzen.

      4. Gegenseitige Erklärung in Partnerarbeit

      • Erklären Sie sich mithilfe der Seiten 6–7 des Minibooklets die Gelenke und ihre Bedeutung für den Bewegungsapparat des Menschen.

      5. Vertiefung und Transfer  

      • Arthrose ist eine altersbedingte Krankheit, die mit dem Verlust von Knorpelmasse auf den Gelenkflächen und starken Bewegungseinschränkungen im betroffenen Gelenk einhergeht. Sehr oft ist das Kniegelenk betroffen. 
      • Formulieren Sie...
        • ... eine begründete Hypothese, warum Arthrose in einem fortgeschrittenen Stadium (weitgehend abgeriebener Gelenkknorpel) sehr schmerzhaft ist. 
        • ... Ideen für Ihre tägliche Pflegearbeit zur Prävention von Arthrose. 
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    • Reflexion

      Öffnen Sie die Ich-Kann-Liste und klicken Sie die zutreffenden Antworten an. Sichern Sie sich das Ergebnis in Ihrem digitalen Schulheft.  

      Wo haben Sie noch Schwierigkeiten? Was können Sie schon gut? 

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