• LS10 Unternehmen in die Gesamtwirtschaft einordnen

    • Moodi mit gelbem Buch

      Traditionsunternehmen mit 150-jähriger Erfolgsgeschichte: Trotz der marktführenden Stellung ist es nicht mehr möglich zu
      produzieren

       

      Die regionale Branche kämpft mit Problemen. Auch intensive Gespräche und Verhandlungen haben zu keiner Stabilisierung der Situation geführt. Damit ist klar, dass der Geschäftsbetrieb nicht fortgesetzt werden kann. Auch eine Übernahme ist nicht absehbar, sagte der Insolvenzverwalter. Es wird einen radikalen Stellenabbau geben. […]

    • Situation

    • Sie sind Auszubildende zur <Ausbildungsberuf> bzw. Auszubildender zum <Ausbildungsberuf> im 1. Ausbildungsjahr.

      Sie erfahren aus der Presse, dass der Marktführer Ihrer Branche (aufgrund der wirtschaftlichen Lage) Insolvenz anmelden muss.

      Diese Information wird in Ihrem Ausbildungsbetrieb wild diskutiert. Niemandem sind die Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft so richtig klar.

      Die Geschäftsleitung organisiert deshalb einen Workshop im Unternehmen zu diesem Thema.

    • Aufträge

    • Moodi an der Tafel

           Nehmen Sie am Workshop teil.

           

      Workshop

       

      „Wie funktioniert unsere Wirtschaft?
      – der Wirtschaftskreislauf“

       

       

      Herzlich willkommen!

       

       

      Infos:

      • Sie arbeiten in 5 verschiedenen Gruppen.

      • Achten Sie auf die Anweisungen der Moderation.

         

      1. Erläutern Sie sich gegenseitig, welche Rolle Ihr Wirtschaftssubjekt (Marktteilnehmer) in der Wirtschaft einnimmt.

    •        2.  Kennzeichnen Sie die Beispiele, die auf Ihr Wirtschaftssubjekt zutreffen.

    •        3.  Ordnen Sie alle Beispiele aus Auftrag 2 den jeweiligen Pfeilen im Wirtschaftskreislauf zu. 

    •        4.  Stellen Sie den anderen Gruppen Ihr Wirtschaftssubjekt und die dazugehörigen Beispiele vor.

    •        5.  Entscheiden Sie, ob es sich um einen Güter- oder Geldstrom handelt.

    • Bitte laden Sie Ihre Ergebnisse in Ihren Ordner für Arbeitsergebnisse hoch.

    • Zusatzauftrag für Schnelle:

      Diskutieren Sie die Auswirkungen auf den gesamten Wirtschaftskreislauf, wenn die Lohn- und Gehaltszahlungen der Unternehmen an die privaten Haushalte ausbleiben.

    • Vertiefung

      1. Öffnen Sie die H5P-Übung und sortieren Sie die Begriffe.

      2. Setzen Sie sich im 2er-Team zusammen:
        • Erklären Sie sich die Begriffe gegenseitig.

        • Schlagen Sie unklare Begriffe in Ihren Unterlagen nach oder lassen Sie sich die Begriffe von einem anderen Team erklären.

    • Wortliste

    • Wortliste LS10
      Moodi mit Zettel

      Wort

      Erklärung

      (die) Insolvenz

      Insolvenz bedeutet Zahlungsunfähigkeit. Es ist der rechtliche Zustand, in dem eine Person oder ein Unternehmen seine Schulden nicht mehr bezahlen kann.

      (das) Modell

      Ein Modell ist eine vereinfachte Darstellung der Wirklichkeit.

      (der) Sektor

      Ein Sektor im Wirtschaftskreislauf ist eine Gruppe von Teilnehmern (z. B. private Haushalte, Unternehmen, Staat), die die gleichen Aufgaben haben.

      (der) private Haushalt

      Alle Familien und Einzelpersonen sind private Haushalte.

      (das) Unternehmen

      Unternehmen stellen Güter (z. B. Brötchen) oder Dienstleistungen (z. B. Haarschnitt) her.

      (die) Bank

      Die Bank nimmt Geld von privaten Haushalten (Sparern) an und zahlt ihnen dafür Zinsen. Dieses Geld verleiht sie an private Haushalte und Unternehmen weiter, die dafür Zinsen an die Bank zahlen.

      (die) Produktionsfaktoren

      Zu den Produktionsfaktoren gehören zum Beispiel Arbeit, Boden und Kapital (Werkzeuge, Maschinen, Gebäude, Fahrzeuge etc. – z. B. Backofen beim Bäcker, Bagger auf der Baustelle). Mit den Produktionsfaktoren kann ein Unternehmen Konsumgüter produzieren.

      (die) Konsumgüter

      Konsumgüter sind Waren, die wir im Privatleben verwenden oder verbrauchen, wie zum Beispiel Essen oder Kleidung.

      (die) Märkte

      Dort treffen Anbieter (z. B. der Bäcker) auf die Nachfrager (z. B. den Käufer eines Brötchens).

      (das) Faktoreinkommen

      Geld, das für die Produktionsfaktoren bezahlt wird.

      (die) Subventionen

      Subventionen werden vom Staat an Unternehmen gezahlt. Es sind finanzielle Zuschüsse ohne eine direkte Gegenleistung.

    • Icon Glossar

      Ergänzen Sie das Glossar mit Worten, die Ihnen unbekannt sind. 

    • Reflexion




    • Übungen

    • Übung 1
    • Vervollständigen Sie die Tabellen (Güterstrom, Geldstrom).

    • Bitte laden Sie Ihre Ergebnisse in Ihren Ordner für Arbeitsergebnisse hoch.

    • Übung 2
    • Situation

      Ihr Azubi-Kollege Jonas konnte krankheitsbedingt nicht am Workshop „Wie funktioniert unsere Wirtschaft? – der Wirtschaftskreislauf“ teilnehmen. Er hat von der Geschäftsleitung den Auftrag bekommen, eine Übersicht zum Thema des Workshops zu erstellen.

      Er zeigt Ihnen die Übersicht und bittet um Unterstützung.

    • 1.   Analysieren Sie die Übersicht.

    • 2.   Erstellen Sie eine korrigierte Version der Übersicht.

    • Bitte laden Sie Ihre Ergebnisse in Ihren Ordner für Arbeitsergebnisse hoch.

    • 3.   Jonas hat noch Schwierigkeiten mit den Zusammenhängen innerhalb des Wirtschaftskreislaufs.

       Erläutern Sie ihm diese anhand der folgenden Fallbeispiele.

    • Übung 3
    • Situation

      Als Sie Jonas darauf hinweisen, dass er in seiner Übersicht den Sektor „Ausland“ vergessen hat, sagt er zu Ihnen: „Ich höre oft, dass Unternehmen total vom Ausland abhängig sind. Ich frage mich, ob das wirklich so krass ist?! Kann ein Betrieb nicht einfach alles innerhalb von Deutschland kaufen und verkaufen?“

    • 1.   Vervollständigen Sie die korrigierte Übersicht (siehe Ergebnis zu Übung 2, Auftrag 2) um den Sektor Ausland.

    • Bitte laden Sie Ihre Ergebnisse in Ihren Ordner für Arbeitsergebnisse hoch.

    • 2.   Formulieren Sie eine Antwort auf die Aussage von Jonas. 

    • Übung 4
    • Beschreiben Sie die Geld- und Güterströme folgender Unternehmen

      • Bäckerei
      • Automobilhersteller
      • eigener Ausbildungsbetrieb

      zu den Sektoren:

      • Private Haushalte
      • Staat
      • Bank
      • Ausland

    • Tipp:

       Beispiel für die Güter- und Geldströme zwischen der Bäckerei und den privaten Haushalten:

      • Bäckerei verkauft Backwaren an private Haushalte. (Güterstrom)

      • Private Haushalte zahlen Geld für die Backwaren an die Bäckerei. (Geldstrom)

      • Bäckerei zahlt Löhne und Gehälter an ihre Mitarbeitenden (= private Haushalte). (Geldstrom)
    • Übung 5
    • Situation

      In Ihrem Ausbildungsbetrieb werden weitere Pressemitteilungen (siehe Lernsituation) diskutiert. Die Geschäftsleitung möchte alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber informieren, was diese Nachrichten für die Gesamtwirtschaft und für das eigene Unternehmen bedeuten.

      Sie sollen die Geschäftsleitung unterstützen.

    • 1.   Entwickeln Sie zu jeder Pressemitteilung eine Wirkungskette.

    • Tipp:

      Leitfragen zu den Pressemitteilungen:

      • Pressemitteilung 1: Wie wirkt sich eine höhere Nachfrage der privaten Haushalte auf unsere Produktion, Beschäftigung und Investitionen aus?

      • Pressemitteilung 2: Wie wirken sich höhere Energiepreise auf unsere Kosten, Preise und Produktion aus?

      • Pressemitteilung 3: Wie wirken sich die staatlichen Förderungen und günstiger Kreditzinsen auf unsere Investition, Kosten und Produktion aus?


    • Bitte laden Sie Ihre Ergebnisse in Ihren Ordner für Arbeitsergebnisse hoch.

    • 2.   Formulieren Sie zu jeder Pressemitteilung eine Intranet-Mitteilung.

    • Tipps zur Formulierung der Intranet-Mitteilung:

        • Fassen Sie kurz die jeweilige Pressemitteilung zusammen.

        • Erläutern Sie, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf das Unternehmen hat.

        • Erläutern Sie, wie das Unternehmen dieser Entwicklung begegnen kann.