Qualitätshandbuch der Ernährungswerkstatt
1. Nährstoffe in unserer Nahrung
1.1. Energieliefernde Nährstoffe
Der Körper gewinnt Energie aus der Nahrung. Aber nicht alle Bestandteile der Nahrung, die wir aufnehmen, liefern dem Körper Energie. Als Energielieferanten dienen ihm sogenannte Makronährstoffe: die Kohlenhydrate und Fette. Im Bedarfsfall kann der Körper auch aus Eiweiß Energie gewinnen.
Kohlenhydrate sind wichtige Nährstoffe, die unserem Körper Energie liefern. Sie stecken zum Beispiel in Brot, Nudeln, Reis, Obst und Süßigkeiten. Im Körper werden sie in Zucker (Glukose) umgewandelt. Diese Glukose ist der wichtigste Treibstoff für Gehirn und Muskeln. Besonders bei körperlicher oder geistiger Anstrengung benötigt der Körper viele Kohlenhydrate. Überschüssige Kohlenhydrate werden als Fett gespeichert.
Fette: Fette liefern dem Körper viel Energie – sogar doppelt so viel wie Kohlenhydrate oder Eiweiß. Sie sind z. B. in Öl, Butter, Nüssen, Wurst und Käse enthalten. Der Körper braucht Fette nicht nur als Energiespeicher, sondern auch zum Schutz der Organe und zur Wärmeregulierung. Außerdem helfen Fette dabei, wichtige Vitamine (A, D, E und K) aufzunehmen. Zu viel Fett kann jedoch ungesund sein und zu Übergewicht führen.
Eiweiß: Eiweiß (auch Protein genannt) ist ein wichtiger Nährstoff für den Aufbau und die Reparatur von Zellen, Muskeln und Gewebe. Es steckt zum Beispiel in Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen. Der Körper kann Eiweiß auch zur Energiegewinnung nutzen, wenn nicht genug Kohlenhydrate oder Fette zur Verfügung stehen. Hauptsächlich dient Eiweiß aber dem Wachstum, der Erneuerung und dem Erhalt unseres Körpers.